Alpaka-Infos

Zoologische Merkmale

Alpakas zählen wie ihre nahen Verwandten, die Lamas, zu den Neuweltkameliden. Ihre entfernteren Verwandten Kamele und Dromedare gehören zu den Altweltkameliden. Alle zusammen werden in der Familie der Kamelartigen zusammen gefasst und sind Wiederkäuer. Die weiblichen Tiere heißen Stuten, die männlichen Hengste. Kastrierte Hengste sind Wallache. Fohlen werden als Crias bezeichnet.

Alpakas sind mit einer Rückenhöhe von ca. 70-90 cm kleiner als Lamas. Es gibt sie in vielen verschiedenen Farben. Sie gehören zu den Schwielensohlern, wodurch sie einen lautlosen und geschmeidigen Gang haben. Sie sind Wiederkäuer und können bis zu ca. 20 Jahre alt werden. Nach einer Tragzeit von fast einem Jahr bringen die Stuten in der Regel ein Fohlen zur Welt.


links: Lama-Hengst, rechts Alpaka-Hengst

Herkunft und natürlicher Lebensraum

Die Heimat der Alpakas sind die südamerikanischen Anden, wo sie in einer Höhe von ca. 3.000-4.500 m in großen Herden leben. Hier müssen die Tiere mit harten Umweltbedingungen zurecht kommen. In der kargen Landschaft gibt es wenig Futter und stark schwankende Temperaturen, daher sind sie sehr anpassungsfähig. In unseren Breitengraden müssen sie jedes Frühjahr geschoren werden.

Anfang der 80er Jahre begann das Interesse an diesen Tieren in Europa und Australien, hauptsächlich wegen der besonderen Wolle - und damit auch der Import.


Foto: Walter Mair, Kaserhof, Oberbozen

Wesen

Alpakas sind Fluchttiere. Von Natur aus sind sie neugierig, aber gleichzeitig auch vorsichtig. Sie halten gern erst einmal Abstand. Alpakas sind sanft und sensibel. Und um die häufigste Frage zu beantworten: Ja, sie können spucken. Es ist Teil ihrer Verständigung untereinander. Aber wenn sie richtig erzogen und gehalten werden, tun sie dies nicht gegenüber Menschen.

So niedlich Alpakas aussehen und so weich sie sich anfühlen - sie sollten nicht zu Kuscheltieren gemacht werden.


Die lag doch eben noch nicht da...

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